AdKids - die Entstehungsgeschichte

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12.05.2015   Wie können sich Kinderseiten langfristig finanzieren? Diese Frage treibt die Menschen, die gute und sichere Kinderseiten machen, empfehlen oder fördern seit vielen Jahren um. Seit genauso vielen Jahren wird kontrovers über Werbung auf Kinderseiten diskutiert. Aus diesen Diskussionen heraus ist die Idee zu AdKids entstanden.

Förderungen, wie beispielsweise die Initiative „Ein Netz fürKinder“, ermöglichen es, dass immer mehr Kinderseiten entstehen können. Das ist im Sinne eines vielfältigen Angebots für Kinder großartig. Da eine Förderung jedoch zeitlich befristet ist und meist nach drei Jahren endet, stehen Kinderseiten nach der Förderung vor den gleichen finanziellen Probleme wie vorher.

Die gängige nicht öffentlich-rechtliche Finanzierung der "alten" Medien Zeitung, Rundfunk und Fernsehen läuft über Werbung. Auch im Internet werden Seiten zunehmend über Werbung finanziert. Viele Kinderseiten sind zu klein, um für einen Vermarkter und die werbetreibende Wirtschaft interessant zu sein. Auf einer Tagung der Initiative "Ein Netz für Kinder" wurde vor einigen Jahren das Modell eines Werbeverbunds vorgestellt: Kleine Seiten schließen sich zusammen und vermarkten sich gemeinsam. Diese Idee wurde 2013 von Seitenstark e.V. aufgegriffen und mit dem Bundesfamilienministerium diskutiert.

Im Rahmen eines Modelprojektes initiierte Seitenstark e.V. die Gründung eines Werbenetzes, das die gemeinsame Vermarktung kleiner und großer Kinderseiten möglich macht. Gleichzeitig wurden Ideen entwickelt, die einem hohen Anspruch an den Jugendmedienschutz Rechnung tragen und AdKids heute ausmachen:

  • klare und eindeutige Kennzeichnung von Werbung durch einen Rahmen,
  • Beschränkung auf Werbeformen, die den jeweiligen Altersgruppen angemessen sind.

 

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